Sicherheitslücke beim iPad: Wehe dem, der es verliert
Geschrieben von Steffen in iPad
tagged: Fraunhofer, iPad, Passwort, Sicherheitslücke, Verschlüsselung
Das Fraunhofer Institut SIT in Darmstadt hat jetzt das iPad auf seine Sicherheit hin überprüft. Und das Ergebnis war offenbar alles andere als erfreulich. Denn jetzt gab das Institut eine Warnung heraus: Wer sein iPad verliert, der läuft Gefahr, dass seine Passwörter geknackt werden.
Selbstverständlich verfügt das iPad über eine Geräteverschlüsselung. Gibt man ein Passwort ein, wird es eigentlich so verschlüsselt, dass es sich nicht mehr knacken lässt. Eigentlich, denn wie das Fraunhofer Institut jetzt herausfand, dauert es gerade einmal sechs Minuten, die Passwörter doch zu knacken. Gerade dann, wenn das iPad im Unternehmen eingesetzt wird und Zugriff zum Firmennetzwerk hat, kann das problematisch werden. Aber warum ist das Passwort eigentlich so leicht zu knacken? Weil auf dem iPad nicht nur die Verschlüsselung hinterlegt ist, sondern auch der Code, mit dem die Verschlüsselung aufgelöst werden kann. Hacker haben also leichtes Spiel. Dazu muss lediglich die SIM-Karte aus dem iPad entfernt werden, und schon hat man nicht nur auf das Gerätepasswort Zugriff, sondern auch auf die Passwörter, die man zum Login ins Netzwerk der Firma, für sein Online-Banking und andere Accounts benötigt.
Wer sich vor einem solchen Angriff schützen möchte, der sollte deshalb tunlichst darauf achten, dass er sein iPad nicht verliert. Tut er es doch, sollte er im Firmennetzwerk sofort alle Passwörter ändern, damit nicht von außen auf das Netzwerk zugegriffen werden kann.
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Wie war das noch?
Apple ist sicher solange es in der Unterzahl ist. Und das ist Apple mit iOS schon lange nicht mehr.
Als nächstes wird der Anteil der Macs weiter steigen, so hoch das es ein lohnendes Cracker Ziel ist. Und dann schwören alle wieder auf die “Festung Windows”.