Lage in Japan kann zu Lieferschwierigkeiten führen

Lage in Japan kann zu Lieferschwierigkeiten führen

Geschrieben von in Gerüchte, iPad
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Erst gestern berichteten wir darüber, dass es mit dem Verkaufsstart des iPad 2 in Deutschland eng werden könnte. Grund war, dass das Gerät in den USA bereits ausverkauft ist und so für Europa möglicherweise schlichtweg nichts mehr übrig ist. Jetzt kommen neue Probleme hinzu.

Das Erdbeben in Japan, der darauf folgende Tsunami und die drohende, atomare Katastrophe betreffen auch Apple. Denn nicht nur wichtige Elektronikfirmen wie Toshiba, aber auch Hitachi und Sony haben in Japan wichtige Werke stehen. Und die wurden jetzt teilweise geschlossen, teilweise wurde aber auch die Produktion eingeschränkt. Betroffen sind davon zum Beispiel LCD Displays, aber auch Akkus.  Zwar stammen die Bauteile des iPad 2 nicht aus diesen Firmen, allerdings wird vermutet, dass Apple unter anderem seine Stromzellen in Japan produzieren lässt. Zwar wird der Tablet-PC in China produziert, aber ebenso wie den Service holt Apple sich bekanntermaßen auch die Technik dort, wo sie am günstigsten ist.

Stimmt die Vermutung, dann könnten sich die Lieferschwierigkeiten, die Apple jetzt ohnehin schon hat, in der nächsten Zeit noch verstärken. Ob einfach gewartet wird, bis die Werke wieder öffnen oder ob man sich nach einem Ersatz-Zulieferer umsieht, ist unklar. Empfehlenswert wäre es für Apple wohl, denn die Konkurrenz steht bereits in den Startlöchern und würde sich zweifelsohne freuen, wenn Apple nicht mehr liefern kann. Aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja auch gar keinen Zulieferer in Japan und die Lieferung erfolgt doch noch reibungslos.

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