Kein iPad 5 sondern iPad Air: Die neue Version des Apple-Tablets

Kein iPad 5 sondern iPad Air: Die neue Version des Apple-Tablets

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Seit dem 1. November kann man es nun erwerben. Wir haben das iPad Air getestet. Ist es nur dünn, leicht und sehr schnell – oder auch immer noch das beste Tablet auf dem Markt?

Der Name iPad Air wurde völlig gerechtfertigt ausgewählt: Das neue Gerät aus dem Hause Apple ist lediglich 7,5 Millimeter dick und damit 20 Prozent dünner als das iPad 4. Besonders schön, denn das hatte mich immer beim Lesen oder länger in der Hand halten generell gestört: das Gewicht. Waren es beim iPad 4 noch weit über 650 Gramm, wiegt die WLAN-Variante gerade mal 469 g und die LTE-Version nur 478 Gramm.

Erstaunlich ist, dass das iPad Air äußerlich (bis auf die Abmessungen) stark ein iPad mini erinnert, die Bildschirmgröße hingegen unverändert bleibt (9,7 Zoll in der Diagonale). Die Auflösung des Retina-Display ist 2048×1536 Pixel.

Schnell dank A7-Prozessor

Im Innenleben des iPad Air kommt der neue A7-Chip zum Einsatz. Es handelt sich um einen 64-Bit-Prozessor. Kennt man schon vom iPhone 5s. Das ist natürlich eine Ansage von Apple, denn der Prozessor taktet mega flott. Benchmark-Prüfungen wurden nicht nur doppelt so schnell wie beim iPad 4 erledigt, sondern gleich alle bisher getesteten Tablet-PCs eingeholt, überholt und abgehängt. Extrem leistungshungrige Anwendungen wie iMovie laufen komplett flott durch, das Zusammenbauen mehrerer Clips zu einem Film stellt keine Herausforderungen für das iPad Air dar.

Zusätzliche Ausstattung

Zu erwähnen ist zuerst die Kamera des iPad Air. Fotos in 5-Megapixel-Auflösung, Full-HD-Videos: Da kann man nicht meckern. Damit bei den Videos auch mal die Sprachqualität besser in der Aufnahme klingt, wurden zwei Mikrofone eingebaut. Im Test konnten wir eine deutliche Verbesserung der Sprachqualität feststellen.

Die Facetime-Kamera liefert im iPad Air mehr Pixel und damit bessere Bilder an den Gesprächspartner. Je nach Auswahl stehen für Fotos, iTunes-Inhalte und andere Daten 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte Speicher parat. Die von uns gekaufte iPad Air 64-Gigabyte-Variante hatte 56,6 Gigabyte freien Speicher.

Anderes Gefühl in der Anwendung

Durch die Verringerung des Gehäuses, musste an andere Stelle gespart werden. Der Akku beispielsweise, hat eine geringere Kapazität, denn er ist 23 Prozent kleiner als der des iPad 4. Die Laufzeit verringert sich in Tests von 18 auf 17 Stunden. Kaum zu erwähnen wenn man überlegt, was der A/-Chip leistet – insgesamt ist er nämlich damit nicht nur deutlich schneller, sondern auch viel stromsparender.

Die Touchscreen-Abdeckung besteht statt wie gewohnt aus einer massiven Glasplatte beim iPad Air aus Polymer-Kunststoff. Dies schränkt natürlich die Funktionalität in keiner Weise ein, das Touchscreen reagiert schnell und präzise. Rein von der Haptik her fühlt es sich allerdings beim Wischen und Tippen etwas weicher an als beim iPad 4

Dickes Softwarepaket kostenfrei dabei

Bereits eben erwähnt hatte ich iMovie, dazu gibt es die Apps iPhoto, für Musikfreunde Garageband, als Textverarbeitung Pages, für Präsentationsfans Keynote und für Zahlenfreaks Numbers. Die Apps sind natürlich nicht vorinstalliert, sondern stehen kostenfrei im App Store bereit und werden angezeigt sobald der User sich das erste Mal einloggt.

Zusammenfasung: iPad Air

Als Fazit lässt sich zum neuen iPad Air sagen, dass es wie bereits erwähnt gut aussieht, dünner, leichter und richtig schnell ist. Gerade was das Design betrifft, wurde mit dünner Umrandung und schmalem Gehäuse echt ein Treffer gelandet. Prozessor und Kamera wurden optimal verbessert. Sämtliche getestete Apps liefen flüssig, die Grafiken sehen ultra scharf aus und alles reagiert in Windeseile. Zusätzlich wurde an die Änderungen der LTE-Frequenzen gedacht. In meinen Augen hat Apple mit dem iPad Air mal wieder einen großen Wurf gelandet.


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