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Ipad oder Macbook als Digital Audio Workstation (Daw)
22.11.2012, 10:55
Beitrag #1
Ipad oder Macbook als Digital Audio Workstation (Daw)
grüß Gott.
Ich habe eine Frage!
Es geht um Musik Produktion im Hobby Bereich.
Ich wollte schon immer mal selber Musik machen.Ich spreche hier aber nur von jeder Form von elektronischer Musik, sei es House, Lounge, Ambient etc. auf Software Basis.
Es geht aber nicht um irgendeine Art von Auflegen oder Live Spielen, sondern nur reines Hobby mäßiges Musik machen zu Hause.

Ich hatte mir mal die Demos von Ableton Live , Reason und Reaper gedownloadet. Zusätzlich ganz kurz mal auch Garageband angeschaut.
Hatte mich mal ein paar Stunden mit Ableton beschäftigt und fand das von Feeling und der Einarbeitung her deutlich intuitiver als z.B. Reason.

Habe auch über Ableton fast nur gutes gelesen und einige berichten sogar von Kreativitätsüberflutungen, seit sie Ableton nutzen.

Irgendwie ist aber aus der ganzen Sache leider nichts geworden.

Da die Lust auf Musik machen nie gestillt wurde, habe ich mich jetzt wieder auf den Weg begeben.

Jetzt steht die Frage ob eher auf dem Macbook sowas lernen oder doch lieber mit ner App auf dem Ipad 2 arbeiten?
Es gibt ja mittlerweile schon so einige und auch recht anständige Daw Apps fürs Ipad.

Ich weiss nicht wie das bei euch ist, aber seit ich das Ipad habe, habe ich einfach den Drang so gut wie möglich mein Notebook damit zu ersezten.
Meistens sind auch die ganzen Youtube Videos schuld, wo ich sehe was gut und intuitiv die Leute auf dem Ding Musik machen.

Habe im Moment auf dem Mac die Reason und Repaer Demo drauf.Von Reaper habe ich auch nur gutes gelesen, aber mich noch nicht damit beschäftigt.
Reason habe ich mir angeschaut, aber leider komme ich damit überhaupt nicht klar und finde das Konzept, obwohl sehr interessant irgendwie sehr schwer zum Einarbeiten für einen Musik Anfänger, der bei Null anfängt.

Nach langem Überlegen hatte ich mir aufs Ipad Garageband und Rebirth gekauft.
Ich habe bisher nur mal ein wenig mit Garageband rumgespielt ohne irgendwas sinnvolles rauszubekommen.
Mit Rebirth bin ich leider gar nicht klargekommen. Irgendwie habe ich es trotz erstellen einer neuen Datei nicht hinbekommen das die Buttons leer sind und nicht immer irgendnen gespeicherten Ton abspielen, sodass man alles selber erstellen kann.

Naja.Stehe jetzt irgendwie zwischen der Entscheidung welche Software auf welchem Gerät?

Ein Arbeitskollege mit dem ich mich heute ausgiebig unterhalten habe hat mich auf etwas aufmerksam gemacht, was womöglich der Grund von der ganzen Unentschlossenheit ist.

Ich hatte ihn gefragt, ob er genau weiss was der Unterschied zwischen einem Synthesizer und nem Sequenzer ist.Das ich mir ein paar Sachen in Wikipedia durchgelesen, aber die Wiki Texte nicht die erwartete Erleuchtung gebracht haben.

Da meinte er zu mir das Problem sei das ich einfach versuche jeden Begriff und jede Funktion zu verstehen.Das ich versuche mir da tonnenweise Wissen anzueignen ohne die entsprechende Software mal richtig anzutesten.
Es sei falsch sich durch zig Texte mit abstrakten Begriffen und Themen durchzuwälzen, da man als Anfänger darunter eh keine Vorstellung hätte und dadurch erstens die Lust am ganzen verliert, Zeit verliert und auch gar nicht weiterkommt.

Seine Devise ist :'Probieren geht über Studieren'.

Es wäre besser sich einfach mit der Software selber zu beschäftigen anstatt vorher ein 1000 Seiten Handbuch oder sonst was zu lesen, da man sich nach ner Weile automatisch zurechtfindet.
So hätte man auch mehr Spass an dem ganzen, weil man auch selber quasi auf Entdeckungsreise geht und immer mehr versteht, als sich irgendwelche Begriffe (Quantisieren,Transponieren etc.) und die Ohren zu hauen, womit man am Anfang eh nichts anfangen kann.

Kaputt machen könne man schliesslich nichts.

Wenn dann irgendwann doch mal was unklar sein sollte, dann kann man einfach das Handbuch oder was auch immer zum Nachschlagen benutzen.


Früher hatte ich mir das Handbuch von Ableton ausgedruckt und immer dabei gehabt und bis zur Häflte durchgelesen.
Ich dachte wenn das Handbuch durchgelesen hätte würde man sich danach perfekt mit der Software auskennen.
Nach der Hälfte des Handbuches hatte ich weder was verstanden, noch irgendwie richtig Lust mich weiter mit Ableton zu beschäftigen und so wurde es liegen gelassen.

Ich bin ganz ehrlich.Meine bisherigen Wege haben mich in keiner meiner Wünsche irgendwie weitergebracht.Nach kürzester Zeit verflog die Lust und alles wurde liegengelassen.
Hatte mir auch mal ne komplette Dj Ausrüstung mit Mixer, Technics TT, Traktor X1, Audio Interface und Traktor Scratch besorgt.
Das ganze lag einfach nur noch rum.
Ich hatte die ganzen Handbücher zu jedem einzelnen Gerät gedruckt und nach einigem Lesen war die Lust weg.

Genau das gleiche Thema mit der Fotografie.Zig Bücher über Photoshop, Lightroom, Belichtung, Akt, Porträit gekauft und geliehen.
Unendliche Foto Blog besurft und gelesen und in den Bookmarks gespeichert.
Eine mittelmäßige gebrauchte DSLR und ein gutes Stativ gekauft.
Vorher natürlich monatelang über Kameras und Stative gelesen.
Einen Graufilter gekauft weil man ja irgendwann auch Langzeitbelichtung machen wollte.

Jetzt liegt die Kamera und das Stativ unterm Bett und wird alle paar Monate mal rausgesucht, wenn man mal zum Zoo oder in einen Park geht.


Naja so läuft das bei mir mit jeder Sache, die ich anpacke.
Und irgendwie wir nie aus einer was.

Als ich mir kurz Garageband auf dem Ipad angeschaut hatte habe ich beschlossen das es erst sinn macht wenn ich mich vorher wochenlang mit Musiktheorie beschäftige um die App dann überhaupt nutzen zu können.

Hatte angefangen alle Noten, Schlüssel und Co. zu lernen und zu studieren, aber irgendwie macht das auch keinen richtigen Spass mehr.

Laut meinem Kollegen wäre ich total zerstreut und sollte mich lieber mal auf eine Sache konzentrieren.
Und ohne irgendwas zu lesen einfach machen/probieren.

Sorry für die Länge des Textes.
Wahrscheinlich ist der Thread auch nicht in der richtigen Abteilung.

Ich bräuchte mal ein paar Tips von euch, wie ich die Sachen denn angehen könnte.
Wie macht ihr es oder würdet es machen.

Da gibt es ja noch Alternative ausserdem Logic. Was meint ihr denn dazu?
So wie ich es gelesen habe, soll man ja im Grunde eigentlich mit jeder Daw das gleiche machen können.Es würde nur auf den Benutzer ankommen.

Nach jeder Sache die ich gerne machen möchte sammelt sich in mir der Frust, weil ich es jedesmal auf halbem Wege wieder aufgebe, weil ich wahrscheinlich die Sache jedesmal falsch anpacke.
Hat da jemand Erfahrung gesammelt?
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22.11.2012, 11:40
Beitrag #2
Re: Ipad oder Macbook als Digital Audio Workstation (Daw)
Um die Sache mal abzukürzen , such dir ein Hobby welches nicht so technisch und umfangreich ist wie Musik machen.

Wenn du aber doch noch willst , dann nimm ein MacBook und ableton. Ein iPad ist als Ergänzung zu vertreten aber nicht als Ersatz. Du bist zu eingeschränkt und stößt schnell an deine Grenzen. Ich spiele seit etwa 20 Jahren Vinyl und seit etwa 7 Jahren digitales Vinyl. Glaub mir , das technische Wettrüsten der Hersteller geht immer weiter. Und ich habe anfangs auch das Handbuch gelesen , im laufe der Jahre aber eher intuitiv mich an das digitale System heran gearbeitet. Und bin mit meinem Workflow sehr zu Frieden. Habe jetzt angefangen mein iPad mit ins setup mit einzubinden. Mal sehen was daraus wird.

In unserem Studio benutzen alle ableton , zum Teil neuerdings wieder mit echten Synthesizern.

http://soundcloud.com/alex_q-kleinstadtfeeling von alex
Auf Wiedersehen.

fw1962
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