Doch kein Playboy für das iPad

Doch kein Playboy für das iPad

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Es war wohl eine der größten Fehlmeldungen, die dieser Tage verbreitet wurde. Normalerweise bekommt eine schlichte App ja nicht so viel Aufmerksamkeit, aber als Hugh Hefner verkündete, den Playboy würde es bald unzensiert auf dem iPad geben, da ging die Neuigkeit um die Welt. Das lag allerdings nicht daran, dass diese App eine besonders große Bedeutung hätte. Nein, man vermutete vielmehr, Apple habe seine strikten Richtlinien zum Jugendschutz gelockert. Doch jetzt kam raus: Alles nur ein Missverständnis.

Als Hefner erst gestern auf seinem Twitter-Account ankündigte, dass der Playboy bald auf das iPad kommen würde, schlugen die Wellen hoch. Hatte Apple etwa Abstand von seinen Richtlinien zum Jugendschutz genommen und lässt fortan auch weniger jugendfreie Apps in seinem Store zu? Darüber würde sich nicht nur der Playboy freuen, sondern auch „seriöse“ Zeitungen wie die Bild, die schon beim kleinsten Busenblitzer gesperrt wird. Jetzt stellte eine Sprecherin des Playboy aber klar: Es ist alles halb so wild. Apples strenge Richtlinien sollen und können bleiben. Der Playboy kommt nämlich nicht als App, sondern als spezielle Webseite für das iPad.

Es werde bald einen Internet-basierten Abodienst geben, über den Nutzer auf die Onlineausgaben des Playboys zugreifen können. Der Dienst wird kompatibel für das iPad sein und einige Funktionen nutzen,  hat mit Apple und dem App Store aber weiter nichts zu tun. Wer sich uneingeschränkt nette Fotos ansehen möchte, braucht also auch weiter Safari.

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